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Das starke Destillat der Seefahrer

Die Geschichte des hochprozentigen Getränks mit dem intensiven Geschmack und dem Flair von karibischer Sonne und rauem Piratenleben beginnt mit der Entdeckung der Vorzüge des Anbaus von Zuckerrohr. Bis zum 5. Jh. vor Christus wuchs die Zuckerrohrpflanze, eine bambusähnliche Grasart, in ostasiatischen Ländern als Unkraut. Der weitgereiste Alexander der Große soll sie nach Ägypten gebracht haben. Die Araber waren es dann, die sechshundert Jahre später entdeckten, dass der Zuckersaft, den man inzwischen als Süßungsmittel schätzte, in kristallisierter Form sehr viel länger haltbar und besser zu transportieren ist. Sie trennten den Sirup von dem Zuckersaft und verwendeten die Zuckerkristalle als Nahrungs- und Heilmittel. Da die Herstellung der Kristalle aufwändig war, konnten sich nur sehr wohlhabende Leute Zucker in dieser Form leisten.

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  • Spiced Rum

    Als “Spiced Rum” bezeichnet man “gewürzte, aromatisierte” Rum-Varianten, die sich von Ihren Zutaten stark voneinander unterscheiden können. Gerade in der neu-entflammten Rum-Renaissance stechen neue Spiced-Varianten hervor, besonders kleine Destillen versuchen den Markt und die Barszene damit zu erobern. Charakteristisch sind Zutaten wie Zucker, Vanille, Kokos, Nelken und Orange – auch Ingwer, Zimt und Muskatnuss werden vornehmlich verwendet, um ein würzig-süßes Geschmacksprofil zu verbreiten.


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  • Solera Rum

    Solera Rum ist eine Qualitätsbezeichnung für Rum, welcher aus unterschiedlich lange gelagerten Bränden gemischt wurde. Dabei besteht die Mischung aber aus den Destillaten einer einzigen Rumsorte, die jedoch unterschiedlich alt sind. Die Jahreszahl auf der Flasche bezieht sich auf das älteste darin enthaltene Destillat. Bei dem Solera-Verfahren werden mehrere Fässer des Rums übereinander gelagert. Unten befinden sich die älteren Brände, während in der oberen Reihe die jüngeren liegen. Um den Anteil des Alkohols, der bei der Fasslagerung verdunstet, wieder auszugleichen, wird nun den älteren Bränden immer etwas von den jüngeren zugesetzt. Der Alkoholgehalt bleibt dadurch gleich, und die Geschmacksnuancen entstehen durch die Verbindung unterschiedlich lange gereifter Destillate.


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  • Overproof Rum

    Der Overproof Rum zeichnet sich durch einen besonders hohen Alkoholgehalt aus. ’Proof’ war die alte Maßeinheit für den Alkoholgehalt von Getränken. Mindestens 57,5 Alkohol sind typisch für den Overproof Rum. Daher wird sein Geschmack eher von der Stärke des Alkohols als von typischen Rumaromen geprägt. Er eignet sich nicht dafür, unverdünnt getrunken zu werden. Zur Herstellung von Mixgetränken ist er jedoch ein Klassiker des Barsortiments. Er verändert den typischen Geschmack der Zutaten nicht, gibt aber der Gesamtmischung mehr Substanz. Auch zum Flambieren wird häufig der Overproof Rum verwendet.


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  • Brauner Rum

    Der bräunliche Farbton ist das Kennzeichen des klassischen Rums, welcher aus Melasse hergestellt wurde. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Nuancen, die auf die Qualität und Reife des Rums hinweisen. Brauner Rum kann strohgelb sein, golden schimmern oder die Farbe von Bernstein haben. Er kann aber auch kupfer- oder mahagonifarben sein. Besonders lange gereifte Rumsorten haben oft einen intensiven Karamellton und eine leicht süßliche Geschmacksnote. Durch die Lagerung im Holzfass wird die Farbe des Rums intensiver. Eine dunkle Farbe kann daher auf eine lange Lagerzeit hindeuten und ist ein Merkmal für Qualität. Manche Hersteller helfen mit Zuckercouleur nach, um dem Rum eine intensive Farbe zu verleihen und ihn wertvoller erscheinen zu lassen.


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  • Weißer Rum

    Weisser Rum weist fast immer eine helle Farbe auf. Sein Geschmack wird als eher rau und kraftvoll gekennzeichnet. Er kann jedoch interessante landestypische Geschmacksnoten aufweisen und wird oft für Mixgetränke verwendet, wobei auch mit die Kombination mit braunem Rum in der Barszene sehr beliebt ist.


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  • Double Aged

    Um einen Double Aged Rum herzustellen, wird mit unterschiedlichen Reifeprozessen gearbeitet, die je nach Klima und Lagerort die Entwicklung des Rums beeinflussen. Das feucht-warme Klima beschleunigt die Reife also erheblich, während die lange Lagerung in trockenem, gemäßigtem Klima dazu führt, dass sich sehr feine, typische Geschmacksnoten ausbilden. Man kombiniert daher die günstigen Auswirkungen beider Lagerorte, indem der Rum nach einer gewissen Reifezeit in ein anderes Fass umgefüllt wird und dort unter anderen Bedingungen weiter reift. Auch der Lagerort kann gewechselt werden. Die Reifezeit wird so erheblich abgekürzt, und der Rum erhält dennoch ein harmonisches, weiches und ausdrucksstarkes Aroma.


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